Die Welt, in der wir leben

Wir erleben sie oft nur noch in der glücklichen Vergangenheit.
Früher, einst....war alles anders!
Damals noch in den goldenen Zeiten.....!
Es war wirklich alles anders - vieles besser. Und wir fragen nicht danach, warum die Welt heute so ist.
Fragen nicht, wer die Schuld daran trägt. Weil wir Angst haben, Angst vor der Wahrheit. Erkennen müssen, daß wir selbst Hand angelegt haben. Die Vernichtung als selbstzerstörerischen Akt begreifen müssen. Doch wer will schon Schuld tragen an dem nicht mehr aufhaltbaren Chaos?

Wer kann zugeben, daß er versagt hat?
Menschliches Versagen können wir alle tolerieren..
Und wir alle sind Menschen. Unser Versagen ist doch entschuldbar. Für einige von uns.
Doch wir machen weiter. Das Erkennen soll unerkannt bleiben. Die Alibifunktion bleibt erhalten: Menschliches Versagen!

So erhalten wir das Wettrüsten. Das Wettrüsten mit der Zeit der Geigerzähler tickt. Laut dröhnt er in unseren Ohren. Das Geschrei um den Frieden wird oft nur benutzt. Unser Gehör wird langsam taub. Taub für das Ticken der Zeitbombe.

Und die Welt, in der wir leben, wird die Welt, in der wir uns vernichten.....!

 

Avalanchas lyrische Reise - Gedichte, Geschichten, Aphorismen, Haiku